Kein anderes “Kraut” hat in den letzten Jahren einen solchen Siegeszug bei Hobby- und Profiköchen angetreten wie der Bärlauch. Viele positive Eigenschaften werden im angerechnet von dem unsere Großmütter schon zu berichten wussten. Ein alter Spruch besagt: “Iss Bärlauch im Mai, dann haben die Ärzte bis ins nächste Jahr frei!”
Bärlauch fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dadurch ist der Bärlauch das reinste Labsal gegen Zivilistationskrankheiten.
Bärlauch ist eine krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 Zentimeter erreichen kann. Die Pflanze hat grundständige, langgestielte Laubblätter die jeweils zwei bis fünf Zentimeter breit sind. Seine Blätter erscheinen im Februar/März nach der Schneeschmelze. Die Blütezeit ist ungefähr von April bis Juni. Mit der Blüte endet die Erntezeit.
Zu verwechseln ist der Bärlauch mit
die ähnliche Blätter haben, durchweg sehr giftig sind aber alle nicht nach Knoblauch riechen. Erhöhte Vorsicht ist also geboten! Wer sich nicht sicher beim Sammeln ist, Finger weg und auf die Angebote der Märkte zurückgreifen.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/mm-baerlauch-verwechselt-rentner-tot-77043.html
Nun zu den Rezepten:
Schinken-Bärlauchhörnchen
Bärlauch-Specknödel
Spagetti mit Bärlauchpesto
Spargel mit Bärlauch-Hollandaise
Cordon-Bleu mit Bärlauch und Bratkartoffel
Lamm mit Bärlauchkruste an Kartoffelspalten und Bärlauchschaum
Junge Forellen gefüllt mit Bärlauch an Butterkartoffel
Lachsfilet mit Lavendel-Bärlauchhonigsauce